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WER BIST DU? In einem Satz.

Experimentelles Interview mit W-Fragen
von Magda und Lena

Dieses „Wer bin ich“ ist so eine Selbstfindungsfrage, die wir uns alle irgendwann schon gestellt haben. Wir suchen unseren Platz in der Welt, in der Gesellschaft, im Freundeskreis, in der Familie und immer wieder passiert es, dass wir feststellen, dass wir uns wieder einmal neu definiert haben.

Lena fragt, Magda antwortet.
Wann hat sich dein Leben zum letzten Mal wie ein Abenteuer angefühlt? – Ganz klar: auf der Skifahrt, die wir dieses Jahr mit dem Jahrgang gemacht haben.
Wonach sehnt sich das Kind in dir am meisten? – Das Kind in mir würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und Pokémon zocken. (lacht)
Was steht zwischen dir und deinem Glück? – Schule.
Was schuldest du dir selbst? – Ein nettes Bad in einem See, denn ich bin dieses Jahr definitiv auf Entzug, echt schlimm.
Worin bist du dir wirklich sicher? – Dass ich meine Familie über alles liebe.
Was bringt dich zum Lachen? – Andere dabei zu beobachten, wenn sie etwas tun, das ihnen Spaß macht.
Was bringt dich zum Weinen? – Ich weine jedes Mal, wenn Captain Kirk von Star Trek beim Retten des Schiffes stirbt.
Was macht dich stolz? – Wenn ich ein neues Bild beendet habe und wenn es dann auch noch richtig gut aussieht.

Magda fragt, Lena antwortet.
Wovor fürchtest du dich? – Ich fürchte mich vor (denkt lange nach) davor, hilflos und unkontrolliert in meinem Leben umherzutreiben.
Womit verschwendest du deine Lebenszeit? – Ich sehe keine meiner Taten als verschwendete Lebenszeit an, da ich versuche, alles zu genießen.
Was wolltest du schon immer haben und hast es noch nicht? – Einen Hund!
Wenn du eine Idee unter die Menschen bringen könntest, welche wäre das? – Dass ein ruhiger Gesprächston und die Beachtung der nonverbalen Kommunikation die Lösung vieler Probleme sein können.
Was würdest du niemals tun? – Ein Kind schlagen.
Was fällt dir leichter als anderen? – Den Kopf auszuschalten und das Herz sprechen zu lassen, wenn es darum geht, auf andere Menschen zuzugehen.
Was ist das Beste daran, älter zu werden? – Sich selbst mit der Zeit besser zu kennen.
Wonach sehnt sich das Kind in dir am stärksten? – Nach endloser Zeit für mich und meine Freunde oder auch nach endloser Freizeit.

Viel Bewegung in der neuen Ausgabe

Hallo Leute,
da sind wir wieder. Die April-Zeitung ist raus und wir hoffen, ihr habt Spaß daran. Wir wollten wieder einmal auf die Dinge zeigen, die uns gesund und glücklich machen. Und was kann besser sein als ein bewegtes Leben, was auch immer das für euch bedeutet!?
Die letzte Ausgabe des Schuljahres ist auch schon in Arbeit und wird – wenn alles nach Plan läuft – am 30. Juni zum Schulfest verkauft.
Nach Plan – bedeutet auch, dass unsere Abiturienten, die jetzt gerade über dem Mathe-Abitur schwitzen, nach ihren Prüfungen wieder mitarbeiten. Aber wir kennen sie, das wird!
Interessante Lektüre der April-Schülerzeitung!
Herzlich, eure „Überflieger“-Redaktion

Letzte Zeitung 2016

In ein paar Tagen ist sie da, die letzte Ausgabe des „Lenné-Überfliegers“ dieses Jahres. Was sagt uns das? Richtig, 2016 ist bald Geschichte; Weihnachten, Silvester und die Ferien stehen vor der Tür. Was fängt man mit Ferien an? Man setzt wunderbare Ideen in die Tat um, erholt sich in gemütlicher Atmosphäre, man langweilt sich, verschleudert seine kostbare Freizeit oder … Alles ist möglich. Auch darum geht’s in der Dezemberausgabe. Also nicht verpassen und ab Montag, 12.12., den einen kleinen Euro für die Schülerzeitung bereithalten!

Bis dahin, eure „Überflieger“-Redaktion

Abiball der Extraklasse

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Der Abschlussjahrgang ließ Luftballons mit Wünschen auf kleinen Zetteln in die Luft steigen.


von Alex Habenicht (13a) und Antje Born (12d)

Am 18. Juni feierte der Abiturjahrgang 2016 den letzten Abend der Schullaufbahn prunkvoll in der Metropolishalle Potsdam. Schade dass es noch nicht meiner war, sondern der der Person, die mich eingeladen hat. Ich weiß noch, wie mich Alex – so beiläufig und gekonnt lässig wie möglich – eine Woche zuvor gefragt hatte: „Magst du mit zum Abiball kommen?“ Ich: „Ok.“ Na ja, ganz so einfach war es dann doch nicht, weil ich mich eine Weile geziert habe. Die Vorstellung, an so einem wichtigen Abend unbekannter älterer Schüler teilzunehmen, machte mich doch etwas nervös. Schließlich kannte ich kaum mehr als die fünf aus der Schülerzeitung. (Antje)

Die Metropolishalle war – eines großen Events würdig – perfekt herausgeputzt: mit fast pompöser, festlich weißer Bestuhlung und Betischung und einem roten Teppich für den Einmarsch der Abiturienten. An der linken Seite der Halle befand sich ein langes Buffet mit – etwas später am Abend – köstlichen warmen und kalten Speisen.
Zur Zeugnisausgabe wurden wir Abiturienten mit großem Applaus empfangen, als wir wie bei einer Filmpremiere über den roten Teppich einmarschierten. Ein Foto-Blitzgewitter, ausgelöst von unseren Angehörigen, erhellte die Halle. Wir nahmen – nach Klassen und den besten Notendurchschnitten geordnet – in den ersten Reihen Platz. Jeder einzelne Schüler von der 13a bis zur 13d wurde auf die Bühne gerufen, um das Abitur-Zeugnis entgegenzunehmen. Zum ersten Mal, seit man das Abitur an der Lenné-Schule ablegen kann, erreichten zwei Schüler einen Durchschnitt von 1,0. Beide, Stefan Reschke und Amandus Hopfgarten, waren mit mir gemeinsam in der 13a und in der Schülerzeitungsredaktion. Die musikalische Begleitung durch den Schulchor und die Schulband wurde mit viel Applaus belohnt. (Alex)
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Ud Joffe. Potsdamer Vollblutmusiker

Interview von Merle (05/16)

Ud Joffe ist 48 Jahre alt und seit 18 Jahren Dirigent in Potsdam. Er wurde in Israel, genauer gesagt in Ramat Gan, einer Kleinstadt direkt bei Tel Aviv, geboren.

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Ud Joffe im Interview mit Merle

Merle: Welche Schulbildung haben Sie?
Ud Joffe: Ich habe es tatsächlich geschafft, die Schule abzuschließen. Ich war damals in der Grundschule bis zur achten Klasse und danach in der High School. Das ist das System in Israel. Dann habe ich Abi gemacht und begann mein vierjähriges Bachelorstudium in Jerusalem. Vier Jahre sind sehr lang für ein Musikstudium. Trotzdem habe ich mich noch ein Jahr in Paris weitergebildet und später in Berlin an der damaligen „Hochschule der Künste“ (HdK) mein zweites Diplom abgeschlossen.

M: Was tun Sie beruflich in Potsdam?
UJ: Ich arbeite als ausgebildeter Orchesterdirigent und Chorleiter in Potsdam. Ganz genau bin ich Leiter der Musik an der Erlöserkirche. Was nicht gleich heißt, dass ich der Kirchenmusiker bin. Bei uns ist das geteilt in „der Leiter der Musik der Erlöserkirche“ und „der Organist“, wobei der Organist die Gottesdienste spielt. Bevor ich gebeten worden bin diesen Posten zu übernehmen, gab es noch den A-Kirchenmusiker, jemanden der alles macht. Diese Stelle hat man eingestellt und nach einer anderen Lösung gesucht. Schließlich fragte man mich, ob ich die Ensembleleitung übernehmen würde. Mein Vorgänger hat weiter die Orgeldienste gespielt, aber ich habe die Ensembleleitung übernommen. Dazu gehörten die Potsdamer Kantorei und später noch andere. Daraus wurde die Musik an der Erlöserkirche ein breiter kultureller Begriff mit städtischen Elementen. Sie wird also nicht nur von der Kirche, sondern auch von der Kommune getragen. Deswegen haben wir eine breitere Kulturarbeit, wie zum Beispiel die Orchesterarbeit, die natürlich keine kirchliche, ureigene Aufgabe ist.
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Nach dem ABI erst mal SCHLAFEN

von Philip Walter und Alex H. (Abi 2016)

Philip: Die erste Frage nach dem erfolg¬reich bestandenen Abi ist meist: Was machst du jetzt? Einige haben ihren Ausbildungs- oder Studienplatz schon in der Tasche, andere beginnen jetzt erst mit den Bewerbungen. Doch bis es letztlich soweit ist, heißt es, eine Menge Zeit zu überbrücken. Da stellt sich doch gleich die Frage nach dem »Wie?«. Eine der ersten Ideen wird »ausschlafen« sein. Ebenso beliebt ist das »Chillen mit Freunden« oder – für das liebe Kleingeld – endlich mehr als zweimal die Woche arbeiten gehen zu können. All diese Möglichkeiten erscheinen zunächst erstrebenswert, jedoch kommt mit diesen Optionen auch sehr schnell Langeweile auf. – Um dieser Langeweile zu entgehen, war ein letzter gemeinsamer Urlaub das ideale Ausweichmanöver, und so quetschten sich Amandus, Michelle, Alex und ich nach den Prüfungen und vor dem Abschlussball in das kleine rote Auto von Amandus‘ Vater, um für eine Woche nach Polen zu fahren. In diesen sieben Tagen Urlaub in Rewal ließen wir die Seelen baumeln. Rewal ist ein beschauliches Örtchen an der polnischen Ostsee und mit seinen kleinen Läden wie für Touristen geschaffen.
Alex: »Wie für Touristen geschaffen?« Philip, Philip, Philip… Mit seinen ca. 800 Einwohnern ist Rewal doch relativ groß, denn die meisten Gebäude sind Ferienhäuser und im Zentrum drängt sich Souvenirladen an Restaurant und Restaurant an Souvenirladen. In regelmäßigem Abstand von fünf Metern stehen Spielautomaten, wie man sie vom Rummel kennt.
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