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Bildung mit Spaß

von Kaya

Unterwegs auf der Leipziger Buchmesse
Am 17. März, einem Samstag, besuchte ich zusammen mit drei Freunden aus der Lenné-Schule die Leipziger Buchmesse. Wir mussten uns den Messebesuch erst „verdienen“, denn so richtig glatt lief erst mal gar nichts. Schon mit unserer Anreise gab es Probleme, denn der Flixbus, mit dem wir vom ZOB (Zentraler Omnibus-Bahnhof) Berlin fahren wollten, fiel aus. Wir standen eine Stunde in der Kälte und wurden schlussendlich auf einen anderen Bus umgebucht. Eine weitere Stunde kuschelten wir uns an eine Heizung im Warteraum des ZOB. Schließlich sorgte ein Stau dafür, dass wir im Endeffekt vier Stunden später als geplant ankamen.

Foto: v.li.n.re.: Richard Schenk (11b), Kaya H. (12d), Catriona R. (12d), Anton Veith (11b)

Foto: v.li.n.re.: Richard Schenk (11b), Kaya H. (12d), Catriona R. (12d), Anton Veith (11b)

Die Messe selbst hat wirklich Spaß gemacht. Einen großen Teil unserer Zeit haben wir auf der Manga- und Comic-Con direkt nebenan verbracht. Extra dafür hatten wir uns Cosplays angezogen. Drei von uns waren als die Protagonisten von „Supernatural“* verkleidet (*Handlung: Die ungleichen Brüder Sam und Dean Winchester kämpfen gemeinsam gegen Dämonen und Geister. Sie reisen quer durch das Land und machen Jagd auf alles Unnatürliche, was ihren Weg kreuzt…). Wir wurden oft als solche erkannt und machten mit einigen Leuten Fotos. Es ist eine Buchmesse! Also haben wir selbstverständlich auch ein paar Bücher gekauft. Neben der Comic-Con gab es noch viele weitere Bereiche auf der Buchmesse. Diese Bereiche waren nach Genres geordnet und über sämtliche Hallen des Geländes verteilt. So gab es u.a. Abteilungen für Fantasy, Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher und Hörbücher. Die Hallen waren genrebezogen und sehr abwechslungsreich gestaltet. So gab es in dem Bereich für Kinder- und Jugendbücher Lesebuden oder im Bereich der Bildung ein digitales Lernlabor. Im Zentrum der Messe befindet sich die große Glashalle, in der sich immer sehr viele Menschen aufhielten. Es war ein kunterbuntes Treiben, da sich dort viele der Cosplayer niedergelassen haben. Dort tummelten sich auch sehr viele professionelle Fotografen. Wir sind bis zum Ende geblieben und es war nie langweilig.

Die Leipziger Buchmesse gibt es übrigens bereits seit dem 17. Jahrhundert. 1632 überstieg die Zahl der in Leipzig vorgestellten Bücher erstmals die der Frankfurter Buchmesse. Heute ist die Leipziger Buchmesse die zweitgrößte in Deutschland nach der Buchmesse in Frankfurt am Main.

Auf dem Rückweg wurde es dann noch einmal spannend. Die eigentliche Bushaltestelle war gesperrt und wir hatten keine Ahnung nicht, wo unser Bus abfahren würde. Einfache Nachfragen halfen gar nichts, da wir von den Leuten dort auch nur von einem Ort zum anderen geschickt wurden. Nachdem wir uns mit ein paar anderen „Bussuchenden“ zusammengetan hatten, fanden wir endlich die richtige Haltestelle und kamen sicher wieder nach Hause. An- und Abreise waren kompliziert, auf der Buchmesse aber hatten wir alle einen fantastischen Tag, der uns für die Schwierigkeiten vollkommen entschädigte.

Bald wieder da!

Hallo, ihr da draußen!
Wir hatten eine Menge Arbeit und haben uns daher eine Weile nicht um unsere Seite kümmern können. Sorry! Wir holen das in Kürze nach.
Danke für euer Verständnis!
Wir haben ein paar interessante Skilagerberichte unserer 11er, die zeitnah hier erscheinen. Die nächste Printausgabe ist auch in Arbeit. Wir warten noch auf die angekündigten Fotos der beiden Jungs aus der 9. (?) zum Fotowettbewerb. Falls ihr Einen Artikel beisteuern möchtet, immer her damit!
Eure Überflieger-Redaktion

Wärme in der Kälte finden

fotowettbewerb

Neuer Fotowettbewerb: Wer bin ich?

nicht verfügbar!

Die 11d am letzten Schultag im Sommer 2017

Die 11d hat am letzten Schultag ein Klassenfoto zum Thema WER BIN ICH aufgenommen, wobei jeder etwas tut oder zeigt, was ihn ausmacht.
Macht ähnliche oder andere coole Gruppenfotos und sendet sie an ueberflieger@lenne-schule.de. Die Gruppe muss nicht zwingend eine Schulklasse sein, es sollten aber mindestens 5 Leute auf dem Foto sein.
Alle auf dem Foto erhalten die nächste Ausgabe der Schülerzeitung gratis. Dazu gibt es einen 25-Euro-Gutschein nach Wahl.

EINSENDESCHLUSS: 11.11.2017

Viel Spaß dabei! (die Red.)

Nur ich und das Meer

Die Geschichte einer Flucht
von Lena

nicht verfügbar!

Lena. Glücklich geflohen


Da ist dieses Gefühl weg zu wollen. Weg von allem, was mich umgibt. Weg vom Stress, Weg von den fordernden Gesichtern meines Umfeldes, auch ein Stück weit weg von mir selbst. Der Alltag wiegt manchmal so unendlich schwer: Ich erwache aus unruhigem Schlaf, werfe eine Schüppe kaltes Wasser ins Gesicht, gönne meinen verstaubten Lungen einen Zug Morgenluft. Manchmal muss ich ausbrechen. Manchmal muss ich weg, weit weg! – Dann beschließe ich von einer Minute zur anderen, mich in den Zug zu setzen und ans Meer zu fahren. Am Meer kann ich atmen, fühle ich mich befreit von allem, was mich einsperrt. Da gibt es nichts, was nicht möglich ist: If there is one Place in the world, where I can feel totally free, it´s the ocean.

Mitte Juni war so ein Tag. Um meine Zehen in den Sand graben, die frische Meeresluft atmen und über die Wellen springen zu können, nahm ich in Kauf, an einem Sonntag um 6 Uhr aufzustehen. Während meine Freunde noch ihren Rausch von der Nacht zuvor ausschliefen, begab ich mich über Berlin Hauptbahnhof auf den Weg nach Rostock-Warnemünde. Im Zug fiel die erste Anspannung von mir. Die dreieinhalb Stunden Fahrt verbrachte ich damit zu zeichnen, Musik zu hören und die am Fenster vorbeiziehende Landschaft zu beobachten. Schon am Bahnhof von Warnemünde spürte ich die Luftveränderung. Noch mit Kopfhörern in den Ohren lief ich den alten Strom entlang. Es herrschte nicht das schönste Wetter, am Himmel türmten sich gewaltige Wolken. Diese sollten mich über den ganzen Tag begleiten, wodurch meine gute Laune jedoch keinen Schaden nahm. Ich wanderte die Steinmole hoch bis zum Leuchtturm.
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Rechtzeitig vor den Sommerferien: Wer bin ich? Die ewige Suche nach einer Antwort.

von Antje, Chefredakteurin, Illustration, Layout

Am 30. Juni ist Schulfest und genau zwei Tage vorher haben wir es geschafft, unsere letzte Ausgabe für 2016/17 zu drucken und fertigzustellen. Ihr könnt also den Lenné-Überflieger ab 30.06. erstehen. Es geht im Brennpunkt um uns, um die Suche nach uns selbst und dem Ziel in unserem Leben.

Einige scheinen bereits genau zu wissen, wer sie sind und gehen – wie Frau Bauch – sehr in ihrem Beruf auf, die in unserem Lehrerinterview berichtet, dass sie von Anfang an Lehrerin werden wollte, weil sie sich in der Schule am wohlsten fühle. Andere finden den Weg zu sich durch Leidenschaften – wie Sarah und Vanessa – die es lieben, sich die Haare zu färben und so einen eigenen Strom finden, in dem sie schwimmen können. Manche finden ihre Freiheit und somit sich selbst in einer persönlichen Einstellung wie Brian, unser Barfußläufer an der Lenné. Er verrät, wie es dazu kam, dass er aufhörte, Schuhe zu tragen und was es für ihn bedeutet. Man merkt, dass vieles, womit wir uns identifizieren, zwangsläufig Auswirkung auf unser äußeres Erscheinungsbild hat. Es ist eine Frage der Selbstdarstellung. Da es ein sehr interessantes Phänomen ist, wie sich Jugendliche in sozialen Netzwerken und Foren mit ihren Profilfotos präsentieren, unterzogen wir vier solcher Profilfotos unserer Schüler einem strengen Blick. Wir analysierten, wen und was wir auf den Selbstdarstellungen zu erkennen glauben, um darauf einen Vergleich zu ziehen zu dem, was die Person uns verriet. Eine ähnliche Frage hat sich auch Vanessa gestellt, nämlich, ob Schüler überhaupt darüber nachdenken, wer sie sind und was sie auszeichnet. Sie skizzierte ein Porträt von drei Schüler/innen und stellte dabei deren unterschiedliche Fähigkeiten in den Vordergrund.

Für mich war die Frage nach dem eigenen Ich immer irritierend, da sie mir das Gefühl gab, mich festlegen zu müssen. Letztens hielt ich wieder einmal das Buch „Crazy“ von Benjamin Lebert in den Händen und stöberte nach Textstellen, die ich für mich markiert hatte. Auf einer Seite stand: „Was meint Janosch mit anders? Ich bin doch so wie immer. Oder bin ich immer anders?“ Ich fand diese Worte sehr bezeichnend für mein Problem mit der Festlegung. Und da musste ich schlagartig an das 2. Buch Mose denken, Kapitel 3, Vers 14: „Ich werde sein, der ich sein werde.“

Nachtrag: Falls ihr den Verkauf verpasst habt, meldet euch bei uns im Raum 208.