Leserpost zu: Katastrophenalarm oder alles im Lot?

Liebe Redaktion des Überfliegers,

eure letzte Ausgabe (23) wirkte auf mich besonders informativ und ansprechend. Vielleicht interessiert euch eine persönliche Ergänzung zum Interview mit Herrn Dr. Helle vom GFZ Potsdam. Auf Seite 32 beschreibt er u. a. die skandinavische Landhebung. 

Nord-Norwegen. Postglaziale Landhebung auf der Halbinsel Nordkyn bei ca. 70° Nord

Diese postglaziale Landhebung begann mit dem Abschmelzen der Eismassen, die während der Eiszeit eine Mächtigkeit von 3000 Metern erreichten und die Erdkruste niedergedrückt hatten. Die langsame Hebung des Kontinentalsockels dauert heute noch an und beträgt im Norden Norwegens jährlich 2 cm oder mehr.
An den Küsten macht sich das Auftauchen neuen Meeresbodens besonders deutlich bemerkbar. Ältere Fischerhütten oder Bootsstege liegen manchmal schon weit landeinwärts. Das Foto zeigt solch eine neue Landfläche auf der Halbinsel Nordkyn bei ca. 70° Nord mit einer gut sichtbaren Kante, die sich im Laufe der Jahre aus dem Meereswasser gehoben hat.

 Mit freundlichen Grüßen

Marion Rudolph

Kommentare 1 Kommentar

  1. umx sagt:

    Eine interessante Ergänzung! Wir bedanken uns. Die Red.

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