Im Brennpunkt: Ich will selbstbestimmt leben

Unsere nächste „Überflieger“-Ausgabe ist in Vorbereitung. Unter dem Brennpunkt-Thema „Das ist mein Leben“ fragen wir uns und andere, wie sie ihr Leben so gestalten, dass es sich tatsächlich wie das eigene, selbst bestimmte Leben anfühlt. Denn wie viel in unserem Leben bestimmen wir tatsächlich selbst? Wir gehen auf die Suche nach einer Antwort.
Heute kann jeder fast alles sein; die Möglichkeiten scheinen unendlich. Wir haben das Privileg, selbst über unser Leben, über unser Aussehen, unsere Karriere und unsere Sexualität zu bestimmen. Ich – als junge, engagierte und interessierte Schülerin – würde mein Leben und meine Entscheidungen oberflächlich betrachtet als selbstbestimmt beschreiben. Doch wie viel bestimmen wir tatsächlich selbst? Schaue ich im Duden nach einer Definition für Selbstbestimmung, finde ich: (…) Unabhängigkeit des bzw. der Einzelnen von jeder Art der Fremdbestimmung (z.B. durch gesellschaftliche Zwänge, staatliche Gewalt). Die im Duden aufgelisteten „Fremdbestimmungen“ wecken dann doch Zweifel in mir. Die „gesellschaftlichen Zwänge“ beschäftigten mich besonders. Ist es wirklich Fremdbestimmung, wenn wir uns an die von der Gesellschaft errichteten Normen halten oder ist es nur angepasstes Verhalten unsererseits? Da „selbstbestimmte“ Anpassung und unkritischer Opportunismus nahe beieinander liegen, lohnt es sich, doch einmal genauer hinzuschauen.
Einige Artikel zum Brennpunkt-Thema könnt ihr bereits online lesen. Ansonsten seid gespannt auf die nächste Schülerzeitung, die sofort nach den Oktoberferien erscheinen wird und natürlich – wie immer – noch viele andere Themen berühren wird.

Emma B., Chefredakteurin

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